Trendence Professionals-Barometer ermittelt die beliebtesten Arbeitgeber berufserfahrener AkademikerInnen

BMW, Porsche und Audi sind die Traumarbeitgeber von ArbeitnehmerInnen mit akademischer Ausbildung. Das ergibt der aktuelle Trendence Professionals-Barometer für den in diesem Jahr 25.104 Teilnehmende befragt wurden. Demnach verlieren Unternehmen aus der Automobilindustrie zwar leicht an Beliebtheitswerten, behaupten aber dennoch ihre Spitzenpositionen. Vor allem die Pharma-Industrie holt im Corona-Jahr stark auf und verbessert sich auf Platz 2 des Branchen-Rankings. Auf Rang 3 landet die IT-Industrie. Den Platz an der Sonne als beliebtester Arbeitgeber verteidigt Vorjahressieger BMW. Von Platz 4 auf Rang 2 verbesserte sich Porsche vor Audi auf Rang 3. Zudem in den Top-Ten: Bosch (Platz 5) die Deutsche Bahn (Platz 9), Amazon (Platz 8). Bemerkenswert: Der Tech- und Automobilkonzern Tesla stieg als Neuzugang gleich auf Position 18 in die Beliebtheitsskala ein.

Bei IT-SpezialistInnen stehen die Internet-Riesen hoch im Kurs

Ein genauer Blick auf die einzelnen Berufsfelder zeigt, dass sich Automobilkonzerne vor allem bei ArbeitnehmerInnen aus der Wirtschaftswissenschaft und dem Ingenieurswesen großer Beliebtheit erfreuen. Hier steht die traditionelle deutsche Auto-Branche jeweils auf Rang 1 in der Gunst der Mitarbeitenden. Etwas anders das Bild in den anderen Berufsfeldern: Bei IT-Fachleuten steht Google vor Amazon und Apple an der Spitze, während in der Naturwissenschaft Bayer vor BASF und Roche vorne liegt. Bemerkenswert: Bei IT`lern erreicht der Öffentliche Dienst genauso den zweiten Rang wie bei den Naturwissenschaftlern.

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"Konzerne, aber auch der klassische deutsche Mittelstand benötigen ein breites Spektrum an hochqualifizierten Mitarbeitenden. Das beginnt bei den klassischen technischen Berufen geht über MarketingexpertInnen und endet bei IT-Kräften, die endlich die Digitalisierung voranbringen. Daher ist es wichtig für Unternehmen sich möglichst ganzheitlich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Unser Ranking und die knappen Abstände der Arbeitgeber zueinander zeigt, dass der Wettbewerbsdruck steigt und viele Unternehmen wie etwa die Deutsche Bahn oder Amazon einiges in Bewegung setzen, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden", so Robindro Ullah vom Trendence Institut zu den Ergebnissen des Rankings.

Jobangebote sind leicht rückläufig

Im Corona-Jahr sind akademische ArbeitnehmerInnen nicht mehr ganz so begehrt wie in den Jahren zuvor. So haben 40% von ihnen in diesem Jahr kein Jobangebot erhalten – vor 12 Monaten lag dieser Anteil noch bei 31%. Demgegenüber ist die Wechselbereitschaft der KandidatInnen ungefähr auf Vorjahresniveau geblieben. 17% der Befragten gaben an selbst aktiv nach einer neuen beruflichen Herausforderung zu suchen (letztes Jahr 19%). 38% sind grundsätzlich für Arbeitgeber ansprechbar, was nur einen leichten Rückgang um drei Prozent im Vergleich zum letzten Jahr entspricht. Die wenigsten Jobangebote erhielten Naturwissenschaftlern, von denen 49% angaben, 2020 nicht aktiv von Arbeitgebern kontaktiert worden zu sein. Die meisten Anfragen werden dagegen an IT-Experten gerichtet. Mehr als zwei Drittel von ihnen (67%) wurden in den letzten 12 Monaten zum Beispiel von Personalvermittlern oder Headhuntern angesprochen.

"Unsere Zahlen zeigen, dass es derzeit bei einigen KandidatInnen ein arbeitgeberseitiges Aufmerksamkeitsdefizit gibt. Das heißt andererseits, dass Unternehmen, die jetzt in die antizyklische Ansprache von AkademikerInnen einsteigen, große Chancen haben erfolgreich zu rekrutieren", so Robindro Ullah.

Hohe Jobzufriedenheit durch Wertschätzung und Kollegenzusammenhalt

Immerhin mehr als drei Viertel der AkademikerInnen sind in ihrem aktuellen Beschäftigungsverhältnis zufrieden, 28% sogar sehr. Besonders wichtig in diesem Kontext sind ihnen dabei Wertschätzung im Kollegenkreis, ein ausgeprägter Kollegenzusammenhalt sowie professionelles Führungsverhalten. Sehr ausgeprägt ist die Jobzufriedenheit bei IT-SpezialistInnen. Von ihnen sind 83% der Befragten zufrieden in ihrem derzeitigen Job, 38% sehr. Auch IngenieurInnen verzeichnen mit einem Zufriedenheitsgrad von 79% hohe Werte in diesem Bereich.

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