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Ständig aktive Passivsuche - hohe Wechselbereitschaft auch kurz nach Stellenwechsel

Donnerstag, 22.10.2015 - von: RE Redaktion


Indeed-Studie zur Talentanwerbung

Die aktuellen Indeed-Studie zur Talentanwerbung gibt interessante Einblicke in die Denke von Bewerbern und das Bewerberverhalten. Die Befragung wurde im Juli 2015 unter 8.093 Erwachsenen, davon 2.030 aus Deutschland, durchgeführt. Hier einige bemerkenswerte Ergebnisse:

  • Nach wie vor sucht die absolute Mehrheit derjenigen, die eine neue Stelle antreten, zuvor selbst aktiv nach einem neuen Job. Nur 9% derjenigen, die im letzten Jahr in einen neuen Job gestartet sind, erhielten ein Jobangebot, ohne vorher gesucht zu haben. Das gilt sowohl für den Befragungsdurchschnitt als auch für Deutschland. Und dabei gehen sie vielseitig vor: Recherchen in Jobbörsen und auf Karriereseiten, Empfehlungsanfragen bei Freunden und Familie, Einsatz mobiler Apps und Aktivitäten in beruflichen sozialen Netzwerken sind die TOP 5 der Aktivitäten. 
  • Die Befragten vertrauen ihren eigenen Aktivitäten mehr als denen von Recruitern. Sie haben ein größeres Vertrauen darein, dass der Job zu ihnen passt, wenn sie selbst das Unternehmen ausgewählt und sich beworben haben (Durchschnitt 65%, D sogar 73%); sie glauben, dass sie erfolgreicher in einem Job sind, für den sie sich selbst beworben haben als in einem Job, der ihnen vorgeschlagen wurde (Durchschnitt 60%, D sogar 70%). Und sie würden Jobangebote, die ihnen angedient wurden, nicht ausschließlich betrachten, sondern auch andere verfügbare Jobs in Erwägung ziehen (Durchschnitt 73%, D 75%). Wollen Kandidaten also wirklich lieber angesprochen werden als selbst zu suchen, wie in der Argumentation für Active Sourcing immer betont wird?
  • Diejenigen, die neu gestartet sind, haben zu 65% nach gut drei Monaten bereits wieder gesucht. 68% der Befragten durchschnittlich (69% in Deutschland) bezeichnen sich als aktiv suchend oder offen für Wechsel. Jüngere sind dabei aktiver als Ältere, aber auch in der Gruppe 55+ schauen sich 65% (in Deutschland sogar 77%) Stellenangebote an. 40% aller Befragten, jedoch nur 29% in Deutschland, haben Stellenangebote abonniert. Bei den Bemühungen um gutes Matching, Cultural Fit und Mitarbeiterbindung scheint somit noch viel Luft nach oben. 
  • Treiber für Arbeitgeberwechsel sind v.a. Unzufriedenheit mit und Desillusionierung im aktuellen Job sowie in Deutschland auf Platz 3 gleichrangig finanzielle Aspekte und fehlende Anerkennung. Wesentliche Faktoren, die über die Annahme oder Ablehnung eines Jobangebots entscheiden, sind Gehalt (D 74%, im Befragungsdurchschnitt 60%), flexible Arbeitszeiten und der Standort. Finanzielle Aspekte/ Gehalt sind also durchaus wichtige Faktoren beim Jobwechsel - allen Aussagen zum Trotz. 

Indeed stellt die "Studie zur Talentanwerbung. Was den heutigen Bewerber wichtig ist" hier zum Download bereit. 

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