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"Herzlich willkommen und weg war er" - Rolle von Führungskräften und Kollegen im Onboarding

Freitag, 06.07.2018 - von: RE Redaktion


obs/softgarden

Gerade einmal ein Viertel aller Chefs formuliert in den ersten 100 Tagen klare Erwartungen an Jobeinsteiger und gibt den Neuen regelmäßig Feedback. Damit trägt die Mehrheit der Vorgesetzten aktuell dazu bei, dass Arbeitgeber ihre "Probezeit" bei vielen Angestellten nicht überstehen. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die der Recruiting-Softwareanbieter softgarden im März und April 2018 unter 2.475 Bewerbern durchgeführt hat.

Was ist Mitarbeitern wichtig?

Menschen entscheiden sich für einen Arbeitgeber und verlassen ihn wegen eines Vorgesetzten wieder. Was ist neuen Mitarbeitern in den ersten 100 Tagen besonders wichtig, was das Verhalten ihrer Führungskraft angeht? Und inwieweit wird diese den Erwartungen gerecht?

Wünsche an Vorgesetzte

80,4% der Befragten wünschen sich, dass Chefs ihre Erwartungen an die Neuen von Anfang an klar formulieren. Mit 63,5% landet auf Platz zwei der Wunsch nach regelmäßigem Feedback. Dass der Chef gelassen bleibt, wenn einem Jobeinsteiger mal ein Fehler passiert, ist immerhin noch 46,1% wichtig.

Verhalten der Führungskräfte in der Praxis

Was passiert, wenn diese Wünsche auf die Wirklichkeit treffen? Dass Chefs ihre Erwartungen an die Neuen klar formulieren, bestätigen ohne Wenn und Aber nur 26,4% der Befragten. Beim Aspekt "regelmäßiges Feedback" sind es 24,8%. Ruhig und gelassen bleiben die Chefs nach der Erfahrung von 34,2% der Befragten.

Zwischen Zurückhaltung und Abwesenheit

Stattdessen glänzen viele Führungskräfte in den ersten 100 Tagen durch Zurückhaltung oder Abwesenheit, wie dieser Bericht eines Umfrageteilnehmers zeigt: "Herzlich willkommen, hier ist dein Office, hier ist dein Team. Ich wünsche dir alles Gute. Und weg war er."

Wünsche an Kollegen

Wie sollten sich Kollegen in den ersten 100 Tagen verhalten? Sie sind für Jobeinsteiger vor allem als Informationsquelle unverzichtbar. Für 74,3% ist es wichtig, dass sie gerne auf Fragen antworten, für 62,2%, dass sie den Neuen die "ungeschriebenen Regeln" in der Abteilung erklären. Nur 37,0% wünschen sich dagegen, dass sie die Neuen "unterstützen, wo sie nur können".

Verhalten der Kollegen in der Praxis

45,7% der Befragten haben die Erfahrung gemacht, dass die Kollegen im neuen Unternehmen gerne auf Fragen antworten, nur 33,6%, dass sie die "ungeschriebenen Regeln" erklären. In diesem Punkt ist die Kluft zwischen hoher Priorität der Mitarbeiter und geringer Häufigkeit des Verhaltens in der Führungspraxis besonders groß. "Ich habe leider festgestellt, dass es immer wieder Kollegen gibt, die ihr Wissen ungern mit neuen Mitarbeitern teilen wollen", berichtet ein Umfrageteilnehmer.

Hohe Priorität, seltene Praxis

"Unternehmen, die das Verhalten ihrer Führungskräfte in der Einarbeitungszeit optimieren möchten, sollten vor allem darauf hinwirken, dass diese klare Erwartungen an die Einsteiger formulieren und ihnen regelmäßig Feedback geben", sagt Mathias Heese, Geschäftsführer von softgarden. Diese Verhaltensweisen werden von Mitarbeitern hoch priorisiert, aber nur von wenigen Führungskräften gelebt.

Kollegen als Onboardingmanager

"Kolleginnen und Kollegen spielen eine andere, aber ebenfalls wichtige Rolle fürs Onboarding. Sie helfen den Neuen auf einer informellen Ebene an Bord und bilden Schnittstellen zwischen Einsteigern und Unternehmen", sagt Heese. Personalabteilungen können diese Rolle bewusst nutzen, um Ergebnisse im Onboarding zu verbessern.

Umfrageergebnisse zum kostenlosen Download

Eine ausführliche Auswertung der Umfrage, die ein Fünf-Punkte-Programm zur Rolle von Führungskräften und Kollegen im Onboarding beinhaltet, steht als kostenloser Download auf der Website von softgarden zur Verfügung: https://go.softgarden.de/studie-führungskräfte-im-onboarding. Im Mai 2018 hat softgarden die Ergebnisse einer ersten Umfrage zum Thema Onboarding veröffentlicht. Demzufolge hat ein Viertel der Bewerber während der ersten 100 Tage in einem neuen Job schon einmal gekündigt - oder stand kurz davor. Einer der häufigsten Gründe für die Kündigung: "das Verhalten der Vorgesetzten". Auch diese Auswertung ist kostenfrei verfügbar: https://go.softgarden.de/studie-probezeit-fuer-arbeitgeber.

 

Pressemitteilung

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