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Was Arbeitnehmer antreibt – Zehn Jahre Arbeitgeberbewertungen

Dienstag, 14.04.2015 - von: Jobvoting


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Pressemitteilung | Die Möglichkeit Arbeitgeber im Internet zu bewerten und sich anhand dieser Beurteilungen über ein Unternehmen aus erster Hand zu informieren, gibt es im deutschsprachigen Raum bereits seit 2006. Was ursprünglich in den Vereinigten Staaten begann, sollte mit einem vergleichbaren Benotungskonzept von Betriebsklima, Personalführung, Aufstiegschancen und Einkommen auch in Europa Einzug halten. Gemäß Bitkom informieren sich heutzutage schon fast 25 Prozent der Webnutzer in Deutschland anhand solcher Bewertungen über potenzielle Arbeitgeber im Internet. Vorreiterrolle als Internet-Pionier hatte seinerzeit das Portal Jobvoting.de, das mittlerweile im 10. Jahr seiner Existenz und mehrere zehntausend abgegebener Bewertungen später auf einen ansehnlichen Erfahrungsschatz zurückblicken kann, der dazu verhilft, sowohl die Materie Arbeitgeberbewertung, als auch die eigentliche Antriebskraft der Arbeitnehmer besser zu verstehen.

So konnte bereits bei einer ersten Untersuchung aus dem Jahre 2011 / 2012 das unter Kritikern weit verbreitete Vorurteil widerlegt werden, solche Bewertungsportale würden ausschließlich nur von Unzufriedenen genutzt, um ihre subjektiven und von der Realität weit entfernten Meinungen einem möglichst breitem Publikum mitzuteilen. Tatsächlich zeigte die damalige Analyse bereits, dass die durchschnittliche Benotung ungefähr in der Mitte der von 0 bis 5 reichenden Bewertungsskala rangiert. Interessant dabei war u.a., dass die Mitarbeiter bzw. das Betriebsklima bei den Beurteilungen erheblich besser abschnitten, als z.B. die Personalpolitik oder das Einkommen. Wohl weniger unerwartet war hingegen das Ergebnis, dass zwischen der Benotung des Arbeitgebers insgesamt und der Entlohnung im Einzelnen eine kaum übersehbare Verbindung zu herrschen scheint. Dies lässt den Schluss zu, dass die Arbeitszufriedenheit der Angestellten überwiegend durch das Einkommen beeinflusst werden kann.

Darüber hinausgehende Einflussfaktoren für die Benotung des Arbeitgebers, sind mitunter die Unternehmensbranche und der ausgeübte Beruf. So wurden Arbeitgeber aus dem Energiesektor deutlich besser bewertet, als beispielsweise Rechtsanwaltskanzleien. Zugleich erhielten Arbeitgeber mit kreativen und modernen Berufen wie z.B. Webentwickler bessere Benotungen, was aber nicht losgelöst von der Tatsache betrachtet werden sollte, dass diese Beschäftigungen merklich höher entlohnt werden. Dies könnte auch das selbe Argument liefern, weshalb Unternehmen im Osten der Deutschlands schlechter abschneiden, als Arbeitgeber im Süden und Westen der Republik. Hinzu kommt die Betriebsgröße, die entsprechend der abgegebenen Bewertungen augenscheinlich mit 250 Angestellten das ideale Format zu erreichen scheint. Auch dieses Ergebnis kann von dem dort gebräuchlichen Lohnniveau und den höheren Aufstiegsmöglichkeiten nicht völlig unabhängig beurteilt werden. Die vollständige Analyse zum Thema Firmenbewertung ist auf Jobvoting unter der Rubrik Ratgeber zur kostenlosen Einsicht erhältlich.

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