LinkedIn startet Hiring Assistant auf Deutsch

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Der Druck im Recruiting wächst, doch viele Unternehmen treffen Entscheidungen häufig auf unvollständiger Basis. Denn entscheidende Fähigkeiten werden im Lebenslauf oft nicht sichtbar. Das zeigt auch eine aktuelle Umfrage* von LinkedIn: 73 Prozent der Recruiter in Deutschland entdecken relevante Skills erst nach einem detaillierten Screening. Zudem geben 47 Prozent an, Kandidaten allein anhand von Lebensläufen kaum unterscheiden zu können.

Die Folge: Recruiter übersehen oft die passendsten Kandidaten. Bleiben benötigte Fähigkeiten unentdeckt, befürchten Recruiter unter anderem sinkende Produktivität (37 Prozent), Kompromisse bei der Qualität von Einstellungen (38 Prozent) sowie Verzögerungen bei Wachstums- und Expansionsplänen (34 Prozent).

Gleichzeitig wächst der Bedarf, offene Positionen schneller und präziser zu besetzen. 81 Prozent der befragten Recruiter sehen in Künstlicher Intelligenz das Potenzial, verborgene Talente sichtbar zu machen.

LinkedIn Hiring Assistant ab sofort auf Deutsch verfügbar

Eine Antwort darauf liefert LinkedIn mit Hiring Assistant. Der spezialisierte KI-Agent für das Recruiting wurde Ende 2025 global auf Englisch eingeführt und wird bereits von Unternehmen wie Siemens, SAP und SRH Holding eingesetzt. Ab sofort ist Hiring Assistant auch auf Deutsch verfügbar.

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„Für viele Unternehmen wird Recruiting zunehmend zum Engpass: Der Druck steigt, gleichzeitig fehlen oft die notwendigen Informationen, um qualifizierte Talente schnell zu identifizieren. Das führt zu überholten und unproduktiven Prozessen und kann direkte Auswirkungen auf Geschäftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit haben. Hiring Assistant macht Kandidat:innen sichtbar, die in klassischen Suchprozessen häufig übersehen werden. Recruiter:innen können so schneller qualifizierte Fachkräfte finden und Talente entdecken, auf die sie sonst nicht gestoßen wären“, sagt Barbara Wittmann, Country Managerin LinkedIn DACH.

Hiring Assistant setzt dort an, wo klassische Recruiting-Prozesse an ihre Grenzen stoßen: Statt sich primär auf Lebensläufe, Jobtitel oder berufliche Stationen zu stützen, identifiziert er relevante Fähigkeiten auch jenseits formaler Angaben und erkennt Zusammenhänge zwischen Erfahrungen und Kompetenzen.

Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: bessere Entscheidungen im Recruiting. Unternehmen, die Hiring Assistant einsetzen, berichten von messbaren Optimierungen:

  • 81 Prozent weniger Profile, die gesichtet werden müssen, um passende Kandidaten zu finden
  • 1,5 Stunden Zeitersparnis pro Stelle bei der Identifizierung der am besten geeigneten Bewerber
  • Bis zu zwei Drittel höhere InMail-Antwortraten

„Durch den geringeren Rechercheaufwand kann sich unser Team stärker auf Beratung, Stakeholdermanagement und die Zusammenarbeit mit Führungskräften konzentrieren – genau dort entsteht der größte Mehrwert“, sagt Libero Bott, Spezialist strategisches Personalmarketing & Recruiting, SRH Holding.