Safer Internet Day – und was wissen Sie über die Digitalkompetenz Ihrer Azubi-Bewerber?

erstellt am: 09.02.2021 | von:

Digitalkompetenz Azubi-BewerberBackstage | Heute ist Safer-Internet-Day – gerade in Zeiten eines Digitalisierungsschubs durch die Pandemie und die damit verbundene Ausweitung von Homeschooling und Homeoffice einerseits, aber auch durch die Integration von immer mehr digitalen Lösungen in vielen Berufsfeldern andererseits hat das Thema noch mehr an Bedeutung gewonnen.

Heute stellt der Kölner Stadtanzeiger  Ergebnisse eines großen Schul-Checks zur Digitalisierung der Schulen in der Region vor. Da liest man z.B., dass

  • 50,1% der Schulen kein funktionierendes und stabiles Internet haben
  • 39,6% der befragten Eltern, Lehrer und Schüler nicht wissen, ob ihre Schule an das schnelle Breitbandinternet angeschlossen ist
  • bei knapp 30% der Befragten digitale Lehrmittel immerhin ein- oder mehrfach die Woche, bei 16%  jeden Tag und bei 4,2% sogar in jeder Unterrichtsstunde eingesetzt werden
  • vorrangig – auch schon vor Corona, jetzt aber umso mehr – E-Mails und digitalisierte/ gescannte Arbeitsblätter genutzt werden
  • vor Corona noch recht häufig darüber hinaus Lernsoftware und Lern-Apps sowie Klassen-/Schulclouds für Unterrichtsmaterial im Einsatz waren
  • mit der Pandemie insbesondere Tools für Videokonferenzen und kollaborative Plattformen sehr verstärkt eingesetzt werden

Auch Unternehmen erfahren einen Digitalisierungsschub – und werden mit dem Ausbau des Homeoffices auch mit Datenschutzproblemen dezentraler Arbeitsplätze mit Zugriffen auf gemeinsame Datenbasen konfrontiert. In vielen Berufsbildern haben auch besondere digitale Tools und Medien Einzug gehalten: Mobile Payment, E-Invoicing, Chatbots, Video-Identverfahren, Warenwirtschafts- und Kommissionierungssysteme, Industrieroboter … Ihre sichere Bedienung und das Kennen ihrer Vorteile und Risiken setzten ein gewisses Maß an Digitalkompetenz voraus.

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upo Azubi-Einstellungstest

Wer nun Auszubildende sucht, kommt nicht mehr umher sich auch die Frage zu stellen, welche Digital-/Medien-/IT-Kompetenz Bewerber mitbringen. Je nach Schule, Background und persönlichem Interesse können Schulabgänger hier schon sehr gut aufgestellt sein und so auch das notwendige Rüstzeug mitbringen, um sich den digitalen Herausforderungen in Ausbildung und Unternehmen zu stellen. Oder aber eben nicht – dann muss ein Ausbildungsbetrieb ggf. noch einiges an Basisarbeit leisten. Damit Ausbildungsbetriebe sich hierzu ein Bild machen und dies ggf. in ihre Auswahlentscheidungen für Auszubildende mit berücksichtigen können, ist es hilfreich, das Thema im Auswahlprozess mit auf die Agenda zu nehmen.

Das kann durch entsprechende Fragen in Interviews zum Beleuchten der Digital-/Medien-/IT-Kompetenz oder durch Arbeitsproben/Assessments geschehen. Oder aber bei Einsatz von Azubi-Tests durch Integration dieses Kompetenzfeld in die Tests. Im Rahmen des umfangreichen Relauches der upo Azubi-Einstellungstest 2020 haben wir einen solchen Baustein zur Messung der Digital- und Medienkompetenz entwickelt und in unsere Tests integriert. Gerne zeigen wir es Ihnen.

Übrigens: um den Bogen wieder zum heutigen Safer Internet Day zu schließen: das Thema „sicheres Passwort“ ist nur ein Beispiel, das in diesem Test-Baustein Platz gefunden hat.

 

Ruth Böck
... ist einer der Köpfe von upo - Bausteine für Rekrutierungserfolg. Als "Recruiting-Qualitäterin" unterstützt sie Arbeitgeber in der Professionalisierung ihres Recruitings durch Recruiting Checks und Beratung, Konzeption von Recruiting Instrumenten, operative Recruiting Services (RPO) oder den Ausbau von Recruiting Kompetenz durch Webinare, Seminare und Workshops. Außerdem ist sie die Initiatorin von Rekrutierungserfolg.de - dem Portal für das Recruiting.
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