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Bewerbung Reloaded: Worauf sich Recruiter in Zukunft einstellen müssen

Montag, 04.12.2017 - von: RE Redaktion


Zukunft der Bewerbung© upo

Schlechte Erfahrungen im Bewerbungsprozess sprechen sich herum. Arbeitgeber sind gut beraten, die Kandidaten schon mit ihrem Bewerbungsverfahren zu überzeugen. Entscheidend dabei: die Art der Bewerbung selbst. Und die erfindet sich gerade neu, so die Studie "Bewerbung der Zukunft" von Online-Karriereportal Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg.

"Die Kandidaten sind zunehmend mobil unterwegs und möchten sich dann auch so bewerben", so die Einschätzung von Studienleiter Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. "Dabei fragen sie sich, ob so ein lästiges Anschreiben noch zeitgemäß ist. Unternehmen experimentieren heute mit unterschiedlichen Bewerbungs-Formen von Post über Mail bis One-Click. Unsere Analysen bieten Hilfestellung für die Planung in den Unternehmen." Fest steht: Recruiter müssen in Punkto Bewerbung umdenken - und zwar rasch, schließlich plant zum Beispiel fast die Hälfte aller Millennials, in naher Zukunft den Job zu wechseln.**

Unternehmen hören auf Kandidaten: Anschreiben versus Lebenslauf

Noch meinen 78,5 Prozent der Unternehmen, dass sich Kandidaten beim Anschreiben positiv von anderen abheben können. 32,4 Prozent der Kandidaten würden allerdings am liebsten auf ein Anschreiben verzichten. Diese Botschaft ist auch bei vielen Unternehmen angekommen: Nur noch knapp 60 Prozent glauben, dass das persönliche Anschreiben auch künftig ein wichtiges Auswahlkriterium sein wird, während für fast 98 Prozent der Unternehmen der Lebenslauf wichtig bleibt.

Digital: Vom Papier zur E-Mail zum Formular

Die Studie zeigt auch: Unternehmen planen, für Bewerbungsverfahren verstärkt digitale Kanäle und soziale oder berufliche Netzwerke zu nutzen. Schließlich suchen Millennials ja auch heute schon am häufigsten online nach einem neuen Job2 - digitale Bewerbungen sind da die logische Schlussfolgerung. Entsprechend wenig Begeisterung herrscht bei den Kandidaten für die papierbasierte Bewerbung, nur noch 1,5 Prozent möchten sich in Zukunft so bewerben. Und auch nur knapp 5 Prozent der Unternehmen wünschen sich künftig papierbasierte Bewerbungen. 30,6 Prozent der Unternehmen präferieren zukünftig dagegen E-Mail Bewerbungen und fast 74 Prozent Formular-Bewerbungen. "Die Kandidaten freunden sich mit dieser aus ihrer Sicht zu standardisierten und aufwendigen Form der Bewerbung langsamer an - nur 23,8 Prozent würden sie künftig bevorzugen. Bei der E-Mail-Bewerbung sind es 56,2 Prozent", erläutert Marc Irmisch-Petit, Vice President General Manager bei Monster.

Quick and easy: Die One-Click-Bewerbung

Er ergänzt: "Die One-Click- oder One-Swipe-Bewerbung ist eine spannende Innovation im Bewerbungsprozess, vielleicht sogar das Modell für die Zukunft? Arbeitgeber zeigen auf jeden Fall Nähe zu den Bedürfnissen der Kandidaten, wenn sie solche Bewerbungen akzeptieren. Sie knüpfen beim Recruiting an das mobile Leben an und holen Stellensuchende einfach dort ab, wo sie sich gerade bewegen!" 17,9 Prozent der Unternehmen planen die One-Click-Bewerbung für ihr künftiges Bewerbungsverfahren mit ein. 23,3 Prozent der Kandidaten haben sie schon einmal genutzt.

Die Bewerbung der Zukunft: Was wollen die Unternehmen, was die Kandidaten?

Recruiter müssen wissen: Grundsätzlich werden digitale Bewerbungswege immer wichtiger, wie die One-Click-Bewerbung oder auch das Kurzprofil, das von 79,9 Prozent der Kandidaten als künftig relevant eingeschätzt wird. Zumeist steht ja das eigene Profil schon in Businessnetzwerken oder auf Jobbörsen wie monster.de zum Upload beziehungsweise Versand bereit. Das spart Zeit und bringt beide Seiten schneller zusammen. Die Botschaft für Unternehmen: Gerade Millennials sind selbstbewusst und zuversichtlich, was ihre berufliche Entwicklung angeht. Das dürfte auch für die Bewerbung gelten: Stellensuchende bevorzugen in Zukunft schnelle, unkomplizierte und mobile Bewerbungswege. Recruiter müssen ihnen dafür den Weg freimachen. Für Marc Irmisch-Petit ist klar: "Um den Bewerbungsprozess zu optimieren, müssen sich Arbeitgeber und Stellensuchende annähern, sich gegenseitig zuhören und gemeinsame Standards schaffen". Die Zukunft der Bewerbung lautet: Vereinfachen, Standardisieren und dennoch Raum für Individualität bieten.

Das Themenspecial 2017 "Bewerbung der Zukunft" der jährlichen Studienreihe "Recruiting Trends 2017" steht hier zum Download bereit: http://arbeitgeber.monster.de/recruiting/studien.aspx

Pressemitteilung

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