kröativität® Synapsen im Dialog

Recruitingfilm-Botschafter und Berater für visuelle Angelegenheiten

Recruiting-Videos raus aus der Wahrnehmungsnische holen und zu einem festen Bestandteil qualitativen Recruitings machen. Das kommt rüber beim Gespräch mit Marcus Janke, der für den Business Talk auf Rekrutierungserfolg.de seine Sicht auf das Recruiting präzisiert.

Wie unterstützen Sie das Recruiting von Unternehmen? Beschreiben Sie bitte kurz Ihre Dienstleistung?

In erster Linie sehe ich mich als Botschafter für ein vielschichtiges Produkt, das viele Namen trägt und sich in vielen Unternehmen noch immer in einer Wahrnehmungsnische befindet. Wem es gelingt, den Recruitingfilm erfolgreich für das eigene Unternehmen einzusetzen, kann viel Zeit und Geld sparen, erhält passgenaue Lebensläufe und sieht am Ende des Tages sogar auch noch besser aus.

Das von mir kuratierte Netzwerk professioneller Recruitingfilm­-Produzenten ist eine hervorragende Anlaufstelle für Unternehmen, die ihr Employer Branding auf die nächste Erfolgsstufe heben wollen.

Welche Unternehmen sprechen Sie damit insbesondere an? Sind Sie auf bestimmte Branchen, Unternehmensgrößen, o.ä. spezialisiert?

Die Nutzung dieses effektiven Recruiting­-Instruments ist vor allem eine Frage der Unternehmensführung, nicht der Unternehmenssparte. Bedenken wir, dass ein professionell produzierter Recruitingfilm vielerorts ab 5.000 Euro zu haben ist und neben dem Einblick in die hauseigene Arbeitswelt auch ein gutes Stück Corporate Image transportiert, dann sollte sich vor allem der Mittelstand für dieses nützliche Produkt interessieren.

Selbstverständlich macht ein Arbeitgebervideo auch für kleinere Unternehmen Sinn, nur sollte dann im Auge behalten werden, dass der Recruitingfilm, damit er wirken kann, von der Zielgruppe geguckt werden muss. Das bedeutet, dass jeder Auftraggeber neben den Kosten für die Filmproduktion eben auch den Aufwand für die Platzierung in Suchnetzwerken, sozialen Medien und auf Jobbörsen kalkulieren muss. Beide Postionen zusammen ergeben das benötigte Budget.

Was zeichnet Sie als Dienstleister aus? Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

Mit dem von mir auf recruitingfilme.de präsentieren Produzenten-Netzwerk biete ich Unternehmen die höchst praktische Option an, dutzende Produktionen unterschiedlichster Machart begutachten zu können, um im zweiten Schritt den Kontakt zum jeweiligen Produzenten aufnehmen zu können. Mit aktuell 10 Recruitingfilm­-Produzenten und über 80 Filmen ein durchaus beachtlicher Fundus.

Besonderen Wert lege ich bei der Auswahl der Produzenten auf deren Grad der Professionalität. Nach nunmehr weit über 100 Eigen­- und Fremdproduktionen, die ich auf allen Produktionsebenen in den letzten Jahren begleitet habe, mag mein Blick auf andere Produzenten ganz sicher etwas streng sein - der Vorteil liegt bei dieser Vorauswahl aber definitiv beim Auftraggeber, wenn schon im Vorfeld die Spreu vom Weizen getrennt wurde.

Was sind Ihrer Erfahrung nach die erfolgskritischen Punkte in der Zusammenarbeit von Recruiting­-Dienstleistern mit ihren Auftraggebern in Ihrem Bereich?

Das allgemeingültig zu beantworten, ist schwer. Besonders erfolgversprechend sind ganz sicher Produktionen, bei denen im Vorfeld Produzent und Auftraggeber die Roadmap mit realistischen Leitplanken und Zeitkurven ausgestattet haben. Wer sich im Vorfeld zu viel verspricht, wird enttäuscht. Wer einer Filmproduktion nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkt, wird gar nichts für sein Unternehmen erreichen.

Viel besser können diese Frage aber die Produzenten selbst beantworten - am 19. November 2015 in Köln. Auf dem Kongress recruitingfilm.cologne stehen 6 hochkarätige Recuitngfilm-­Macher Rede und Antwort. Mehr Wissen über Recruitingfilm­-Produktionen können Unternehmen an einem Tag nicht abgreifen. Das darf ich versprechen.

[Anmerkung der RE Redaktion: Die Veranstaltung recruitingfilm.cologne am 19.11.2015 wurde vom Veranstalter leider abgesagt.]

Wie wird sich das Recruiting Ihrer Meinung nach weiterentwickeln und wie sehen Ihre Pläne diesbezüglich aus?

Zunächst hoffe ich inständig, dass sich eine Sache zurückentwickeln wird. Ich wünsche mir von Herzen, dass ab morgen elektronische Bewerbungsformulare, die mehr als 10 Punkte abfragen, für immer abgeschaltet werden. Wir müssen bessere Wege finden, Menschen auf ernsthaft menschlicher Ebene zu erreichen, um sie sinnvoll für eigene Zwecke begeistern zu können.

Mein Betrag hierfür wird es sein, nicht locker zu lassen, um das niveauvolle Bewegtbild als Flagship im Recruiting­-Mix etablieren zu können - einerseits, weil das Potenzial "Film" heute noch nicht ausgeschöpft ist, und andererseits, weil ein guter Recruitingfilm unhandliche Kommunikationsmauern zwischen Bewerbern und Unternehmen in Sekundenschnelle auflösen kann. 

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